DAH-Gruppe widerspricht Kampagne der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)

 

Die Deutsche Agrar Holding (DAH) widerspricht den falschen Behauptungen, die von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) gegen das Unternehmen erhoben werden. Die AbL wendet sich in einer Kampagne gegen den Erwerb der in der Landwirtschaft und Biogasproduktion tätigen DAH durch die Beteiligungsgesellschaft Igneo Infrastructure Partners im Jahr 2023. Dabei behauptet die AbL, bei dem Rechtsgeschäft habe es sich um eine Transaktion gehandelt, mit der die Grunderwerbssteuer umgangen worden sei. Doch die DAH-Gruppe bewirtschaftet zu etwa 95 Prozent Flächen, die ihre deutschen Tochterunternehmen von Dritten gepachtet haben. Eine Vielzahl der Verpächter sind Privatpersonen aus den umliegenden Dörfern und kleinen Städten. Der Kauf hat die Pachtverhältnisse nicht berührt. Eine Grunderwerbssteuer fällt beim Übergang von Pachtflächen nicht an. „Die AbL unterliegt einem rechtlichen Irrtum und verbreitet Falschbehauptungen ohne Kenntnis der Fakten. Es ist ärgerlich, dass sie es nicht für nötig befunden hat, sich besser zu informieren und Mutmaßungen als Tatsachen darstellt“, sagte Christian Heck, Geschäftsführer bei der DAH-Gruppe.

Für den Eigentumsübergang der rund 5% Ackerflächen auf den neuen Eigentümer Igneo wurde entgegen den Unterstellungen der AbL den Finanzämtern diese Übertragung ordnungsgemäß angezeigt.

Obwohl die AbL suggeriert, dass keine Außenwirtschaftsprüfung stattgefunden habe, hatte das Bundeswirtschaftsministerium den Verkauf von der Zech-Gruppe an die Igneo überprüft. Die Außenwirtschaftsprüfung hatte ergeben, dass keine Bedenken gegen das Rechtsgeschäft vorliegen. „Es ist unseriös, wenn die AbL entgegen den Tatsachen den Behörden hier Versagen unterstellt. Weshalb die AbL solche Unwahrheiten verbreitet, ist nicht nachvollziehbar“, sagte Heck. „Um weitere Falschbehauptungen zu vermeiden, bieten wir der AbL gerne ein Gespräch an. Im Vorfeld der öffentlichen Vorwürfe wurden wir leider nicht kontaktiert.“

Nach einer Studie des Thünen-Instituts befinden sich rund 80 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland im Eigentum von natürlichen Personen. Etwa 0,4 Prozent der Landwirtschaftsfläche steht im Eigentum von Personen und Unternehmen mit Sitz im Ausland. Landwirtschaftliche Eigentümer sind im Osten seltener Familienbetriebe und zumeist Unternehmen wie Genossenschaften oder GmbHs. Solche Unternehmen haben laut Studie im Durchschnitt wesentlich größeres Flächeneigentum als die Familienbetriebe. Ein Grund ist die historische Entwicklung der Landwirtschaft in Ostdeutschland. Sie hängt auch mit den schlechten Böden und den deshalb geringeren Erträgen pro Fläche zusammen.

Die DAH-Gruppe ist ein integriertes Agrar- und Energieunternehmen das Biogas, Biomethan, Strom und Wärme aus regenerativen Energieträgern erzeugt. Zusätzlich bauen die DAH-Unternehmen auf den Flächen Marktfrüchte an. Das Unternehmen mit Hauptsitz im brandenburgischen Oranienburg beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter überwiegend in kleinen Gemeinden in Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Die DAH-Gruppe investiert in Landwirtschaft und Energieerzeugung in diesen ländlichen Regionen und sichert damit wertvolle Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung.

Studie Thünen-Institut: Wem die Agrarflächen in Deutschland gehören